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  • Sticky Wo ist mein Schiff?

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    Die Gesamtübersicht zeigt alle aktuell empfangbaren AIS Signale ( Echtzeit ) ausschließlich deutscher Marineschiffe. Die Übersicht ist abgestellt auf die aktuell befahrenen Seegebiete*.

    (*) Signale der Schiffe und Boote in UN-, EU-, NATO- Einsätzen bzw. -Manövern sind in der Regel nicht empfangbar. Ausnahmen im Mittelmeerraum bestätigen die Regel.

    "Go to Vessel" zeigt alle aktuell georteten AIS Signale.


    freundeskreis nrw2

  • DIE LINKE: Wieder ein Walkampf verloren

    Herzlich Willkommen bei der Bundestagsabgeordneten Dr. Kirsten Tackmann

    Dr. Kirsten Tackmann ( im Bild links ), agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag


    NABU: Tote Schweinswale nach Übungen der Marine?

    Anfrage der Linken setzt Bundeswehr unter Druck

    Berlin – Der NABU fordert von der Bundeswehr, ihre Sprengungen im Meer künftig nur noch mit entsprechendem Schallschutz vorzunehmen. Aktuellen Anlass zur Sorge bietet unter anderem der Tod mehrerer Schweinswale Anfang September. Wie hoch die Gefahr für die Meeresbewohner tatsächlich ist, zeigt jetzt auch die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten der Linken Dr. Kirsten Tackmann und Cornelia Möhring.

    Demnach kamen bei knapp 300 Sprengungen der Bundeswehr nur unzureichende Schutzmaßnahmen für die Meeresumwelt zum Einsatz – vermutlich aus Kostengründen. "Unterwasserexplosionen sind die lautesten Schallquellen im Meer. Noch in mehreren Kilometern Entfernung können sie Fische, Vögel und Wale töten. Während sich zivile Projekte im Meer an strenge Schallschutzauflagen halten müssen, sprengt die Bundeswehr mit unverantwortlicher Laustärke und Häufigkeit", kritisierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

    Der NABU fordert die Bundeswehr auf, ihre Sprengungen auf ein Minimum zu reduzieren und bei allen unvermeidbaren Unterwasserdetonationen einen sogenannten Blasenschleier einzusetzen. Dieser ist zum Beispiel beim Rammen der Fundamente für Offshore-Windparks inzwischen Stand der Technik. Er dämpft durch Luftblasen, die aus einem perforierten Schlauch oder Rohr strömen, die Schockwelle der Explosionen erheblich ab und reduziert so den lebensgefährlichen Aufenthaltsbereich für Schweinswale. "An der Weiterentwicklung des Geräts war die Bundeswehr selbst beteiligt. Warum sich die Marine aber bis heute weigert, den Blasenschleier bei ihren Übungen einzusetzen, ist vollkommen unklar. Es können eigentlich nur Kostengründe dahinterstecken", so der NABU-Bundesgeschäftsführer.

    Um die Gefahr für die Meeressäuger zu verringern, sucht die Bundeswehr derzeit, laut Antwort der Bundesregierung, vor ihren Sprengungen akustisch und mit Beobachtern nach Schweinswalen im Seegebiet. Zusätzlich würden mit Sonar und Vorsprengungen mit sogenannten Kleinladungen anwesende Tiere vertrieben. "Das ist aber völlig unzureichend. Ein Gebiet von zwei Seemeilen mit Beobachtern zu überwachen, ist nahezu unmöglich. Schon ab zwei Windstärken kann man die kleinen Rückenflossen der Tiere zwischen den Wellen kaum mehr erkennen", erklärte NABU-Meeresexperte Kim Detloff. Und selbst die vorgesehenen Mini-Explosionen würden eine Schockwelle erzeugen, die auf 650 Meter Entfernung einem Taucher oder einem Schweinswal die Lunge zerreißen könne.

    Seit dem Jahr 2009 hat die Bundeswehr, laut Antwort der Bundesregierung, fast 300 Unterwassersprengungen im Übungsgebiet Schönhagen in der westlichen Ostsee durchgeführt. Nach der Sprengung am 6. September dieses Jahres wurden zehn Tage später in unmittelbarer Nähe sieben tote Schweinswale angespült. Ein Zusammenhang mit der Sprengung ist zwar nicht erwiesen, an einen Zufall können die Naturschützer aber auch nicht so recht glauben. "Schweinswale sind streng geschützt und für ihr Überleben auf ein intaktes Gehör angewiesen. Wird dieses durch eine Unterwasserexplosion geschädigt, können die kleinen Wale nicht mehr navigieren, kommunizieren und jagen. Das kommt einem Todesurteil gleich", warnt Detloff.

    Um den Schutz von Deutschlands einzigem heimischen Wal zu verbessern, hat der NABU Schleswig-Holstein in diesem Jahr eine Landesstelle Schweinswalschutz geschaffen. Hier wird Öffentlichkeitsarbeit für die kleinen Wale gemacht, Sichtungsmeldungen werden gesammelt und regionale Akteure und Institutionen vernetzt.

    Pressemeldung auf der Webseite der Bundestagsabgeordneten Dr. Tackmann, DIE LINKE

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    Der NABU- Bundesvorsitzende Leif Miller und NABU- "Meeresexperte" Kim Detloff können sich zunächst mal entspannen: Die Marine sprengt keineswegs mit unverantwortlicher Häufigkeit. Dafür fehlt seit Jahren das Geld.

    Abgesehen davon ist sich die Marine ihrer Verantwortung für die unterseeische Umwelt sehr bewusst:

    "Der Schutz von Meeressäugern hat dabei besondere Priorität. Einheiten, die auf See Sonargeräte einsetzen oder Unterwassersprengungen durchführen, prüfen gewissenhaft nach einem feststehenden Muster, ob sich Meeressäuger im betroffenen Seegebiet aufhalten.

    So heißt es beispielsweise in einer Anweisung des Flottenkommandos Glücksburg an alle schwimmenden Einheiten der Marine: Alle schwimmenden und fliegenden Einsatzmittel der Flotte werden angewiesen, den Einfluss von Unterwasserschall auf Meeressäuger und maritime Lebensräume zu minimieren.

    Um die Seegebiete, in denen sich Meeressäuger aufhalten, bestmöglich zu lokalisieren, führen alle Schiffe und Boote der Marine sogenannte Sichtungsprotokolle. Diese werden nach Abschluss der Seefahrt durch die Abteilung Geoinformationsdienst im Flottenkommando ausgewertet und in eine Datenbank für Meeressäuger eingegeben. Zweck dieser Datenbank ist es, vorauszusagen, in welchen Seegebieten die Meeressäuger besonders häufig anzutreffen sind und welche Gewässer sie meiden.

    Diese Sichtungsdatenbank wird bereits in der Planungsphase herangezogen, um den Einsatz von Unterwasserschall und Sprengungen gezielt so zu planen, dass der Schutz von Meeressäugern gewährleistet wird.

    Im Zuge eines europäischen Vorhabens zum Schutz von Meeressäugern wird außerdem derzeit daran gearbeitet, eine ähnliche Datenbank auf internationaler Ebene zu etablieren.

    Einheiten, die auf See Sonargeräte einsetzen oder Unterwassersprengungen durchführen, ergreifen verschiedene Maßnahmen, um einen Schutz der Unterwasserfauna sicher zu stellen.

    Dazu gehören:

    • Vermeidung von Gebieten mit einer großen Häufigkeit von Meeressäugern
    • Minimierung des Einsatzes von Sonaranlagen
    • Kontrolle des Gefährdungsbereiches
    • Vergrämungsmaßnahmen

    Laufende Anweisungen an alle Einheiten der Flotte legen darüber hinaus einen bestimmten Ablauf fest, der bei Sonareinsätzen und Unterwassersprengungen eingehalten werden. Grundsätzlich werden dabei Seegebiete mit einem hohen Vorkommen an Meeressäugern gemieden und möglichst offene Gewässer genutzt.

    Steht eine entsprechende Übung an, wird das Einsatzgebiet eine halbe Stunde vor, während und 30 Minuten nach dem Sonareinsatz oder der Sprengung auf Meeressäuger überprüft. Befinden sich innerhalb von einer Nautischen Meile Meeressäuger, werden Sonargeräte nicht aktiviert.

    Ist das Gewässer frei, beginnen die Operateure vor dem eigentlichen Sonareinsatz außerdem eine sogenannte Ramp Up-Sequenz. Dabei wird die Schalllautstärke vom niedrigsten Wert über 30 Minuten langsam erhöht. Damit soll verhindert werden, dass Meeressäuger sich in das Übungsgebiet bewegen." ( PIZ M )

    Diese Praktiken haben in der Vergangenheit immer gut funktioniert. Der NABU täte gut daran, aus sieben verendeten Schweinswalen keine Unterstellungen abzuleiten, wenn die Todesursache ungeklärt ist. Ob sie an Zufälle glauben oder nicht: Das angesprochene Übungsgebiet liegt nicht weit vor der Küste zwischen der Schleimündung und Damp und galt noch nie als ausgewiesener Tummelplatz von Walen.

    Dass die linken Bundestagsabgeordneten Dr. Kirsten Tackmann ( Agrar ) und ihre Genossin Cornelia Möhring
    ( Frauenpolitik ) hier eine Nullnummer als Erfolg verkaufen wollen, ist wenig überraschend. Aber auch dieser Walkampf geht verloren.

  • IMCMEX: Tauchen im Golf von Akaba

    http://www.navy.mil/management/photodb/photos/141029-N-CN059-115.JPG

    Minentaucher von der Fleet Diving Unit 3 ( US Navy ) und Taucher aus der jordanischen Royal Naval Force führen einen Tauchgang im Golf von Akaba ( ‏العقبة ) während der Teilnahme an der International Mine Countermeasures Exercise (IMCMEX ) durch. An IMCMEX nehmen Marinen aus 44 Ländern teil.

    Foto: Mass Communication Specialist 3rd Class Daniel Rolston
    Quelle: US Navy

  • SNMCMG 1: FRENCH HODOPS läuft

    FRENCH HODOPS ist eine alljährliche Minenabwehrübung vor der Baie de Somme zur Räumung von Altmunition aus dem 2. Weltkrieg. Die SNMCMG 1 nimmt seit 2009 an dieser Übung teil. Ziel ist es, den internationalen Schiffsverkehr in der Region sicherer zu machen und gleichzeitig das realistische Szenario als Übungsmaßnahme zu nutzen.

    Nachdem die norwegische HNoMS KARMOEY sich zu Anfang der Woche aus dem Verband verabschiedete und sich in Richtung Heimat aufmachte, ist inzwischen die französische FS PEGASE zur SNMCMG 1 gestoßen.


    HNoMS KARMOEY veranschiedet sich


    Verband in Linie vor der Baie de Somme


    SNMCMG 1 beim Formationsfahren


    FS PEGASE unterstützt den Verband


    Gute Laune an Bord der DATTELN: Kommandantin Kaleu Helena Linder- Jess

    Fotos: SNMCMG 1 / NATO

  • Fregatte „Brandenburg“ - 20 Jahre im Dienst der Flotte

    Wilhelmshaven, 30.10.2014

    Die Fregatten der Klasse F 122 werden langsam alle außer Dienst gestellt, dann gelten die Schiffe der F 123 als die „Alten“. Die älteste der Klasse ist die Namensgeberin Fregatte „Brandenburg“ und sie feierte jetzt ihr 20-jähriges Dienstjubiläum. Runde Dienstjahre sind nicht nur für die aktuellen und ehemaligen Besatzungen ein besonderes Erlebnis, auch Vertreter der Landespolitik und natürlich die Patenschaft unterstrichen noch einmal ihre enge Beziehung zu dem Schiff.

    Der Kommandant der „Brandenburg“, Fregattenkapitän Ivo Schneider beim Jubiläum.

    Fregattenkapitän Ivo Schneider (Quelle: 2014 Bundeswehr / Sophie Fiebeler)
    Größere Abbildung anzeigen

    Am 14. Oktober 1994 begann die Fregatte „Brandenburg“ ihren Dienst in der Marine. Das sind 20 Jahre Ausbildung, Einsätze und humanitäre Hilfe. Aber ein Schiff wird geprägt von seinen Besatzungen und die hatten sich zu diesem Anlass zahlreich versammelt. Aber auch die Landtagspräsidentin, Britta Stark, und der Innenminister des Landes Brandenburg, Ralf Holzschuher, ließen es sich nicht nehmen ihre Verbundenheit zu ihrem Schiff und der Marine zu würdigen. Die Kontakte, die über die letzten 20 Jahre gewachsen sind, sind etwas ganz Besonderes, sagte Holzschuher.

    Genauso „alt“ wie die Fregatte „Brandenburg“ ist auch die Patenschaft des Landes Brandenburg mit seinem Schiff. Bereits vor der Indienstellung wurde der Grundstein für eine enge Patenschaft gelegt und die wird bis heute gelebt. Als Zeichen dieser engen Beziehung fand auch eine Abordnung der „Langen Kerls“ den Weg an die Jade und sorgte mit ihren Salutschüssen für einen Höhepunkt der Feierlichkeiten. Für die musikalische Untermalung der Zeremonie sorgte das Landespolizeiorchester Brandenburg aus Potsdam.

    Viel geleistet und noch viel vor

    Ein einschneidendes Erlebnis für die damalige Besatzung war die Eskortierung der „Hansa Stavanger“ während des Atalanta-Einsatzes 2009. Außerdem waren sie an der Evakuierung von Flüchtlingen während des Arabischen Frühlings und bei diversen Hilfeleistungen in See in heimischen Gewässern beteiligt.

    Die Fregatte hat stets bewiesen, dass sie noch längst nicht zum „alten Eisen“ gehört. Zuletzt war die „Brandenburg“ als Flaggschiff der EU-geführten Operation Atalanta zum Schutz der Schiffe des UN-Welternährungsprogrammes am Horn von Afrika unterwegs. Kurz nach der Rückkehr im August dieses Jahres übernahm Fregattenkapitän Ivo Schneider als neunter Kommandant die Führung und freute sich sichtlich über diese Ernennung , war doch die „Brandenburg“ die erste Fregatte, die er als junger Offizier betreten hatte. Ich bin stolz auf die Truppe und freue mich auf die kommenden Herausforderungen. Es ist schön und gut, wenn wir ab und zu mal etwas an unser Patenland zurückgeben können, sagte Schneider.

    Nach dem Jubiläum warten neue Aufgaben auf Fregattenkapitän Schneider und seine Besatzung: Zum Beginn des nächsten Jahres wird die „Brandenburg“ als Teil des Einsatz- und Ausbildungsverbandes 2015 ihren Heimathafen verlassen und somit als operative Einsatzreserve der Deutschen Marine zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden die Männer und Frauen der „Brandenburg“ an internationalen Manövern teilnehmen und den Offiziernachwuchs der Deutschen Marine ausbilden.

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