Collage: „U 32“ mit Buch-Icon.

„U 32“ geht auf große Fahrt (Quelle © 2013 Bundeswehr)

28. Feburar 2013 - „U 32“

„U 32“ bewegt sich kontinuierlich mit sechs Knoten, etwas weniger als 12 km/h, auf den äußersten Rand der Europäischen Kontinentalplatte zu. Das Wetter hat sich wieder etwas beruhigt und „U 32“ geht auf Sehrohrtiefe, um den Dieselmotor zum Schnorcheln anzustellen. Aber der Öldruck bricht ein und das Aggregat lässt sich nicht starten. Aus dem Schalldämmmodul, in dem alles seinen Einbauort gefunden hat, was Lärm abstrahlt, meldet der schiffstechnische Unteroffizier, Obermaat Hans-Jürgen Zörner: „An den STO, der Ölfilter ist gerissen“, es haben sich weit über 40 Liter Motorenöl über die Flurplatten und den Luftverdichter verteilt. Eine große Sauerei, alles ist rutschig und glatt. Der schiffstechnische Offizier (STO), Kapitänleutnant Jörg Werner, eilt nach achtern, um sich vor Ort von der „Sauerei“ einen Eindruck zu verschaffen.

Die Batterie ist schon ziemlich leer, es musste dringend geschnorchelt werden, denn Wasserstoff und Sauerstoff für das außenluftunabhängige Antriebssystem der Brennstoffzellenanlage sollen für wirklich schlechtes Wetter gespart werden. Der Eletronikmaat der Steuerbordwache, Obermaat Marcos Fiebiger, wird ebenfalls ins Schalldämmmodul geordert. Gemeinsamen „hauen die drei einen Schlag rein“. Es wird ganze Arbeit geleistet und innerhalb von einer Dreiviertelstunde ist ein neuer Ölfilter montiert, das Öl wieder aufgefüllt. Nur die „Sauerei“ wird auch die nächste Fahrwache noch beschäftigen. „U 32“ steuert erneut Sehrohrtiefe an, der Dieselmotor wird gestartet und siehe da, alles läuft einwandfrei und die Fahrbatterie kann endlich geladen werden. Mittagessen: Kotelett mit Steuerbord-Backbord Gemüse (Erbsen und Möhren) in Sahnesoße mit Kartoffelecken.

Quelle: www.marine.de

"Steuerbord- Backbordgemüse"... :-))